Chronik

Innovationsgeist und Zuverlässigkeit seit 1960

Die Geschichte der STUVA ist eng verknüpft mit der Entwicklung des modernen Verkehrs und Tunnelbaus in Deutschland und in zunehmendem Maße in Europa und der ganzen Welt. Seit 1960 hat die STUVA mit Ihrer gemeinnützigen Arbeit maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des großstädtischen Personennahverkehrs und der damit verbundenen Infrastruktur genommen. Diese Chronik gibt einen Einblick in die nunmehr fast 60 Jahre währende Erfolgsgeschichte der STUVA.

  • 2017
    STUVA-Geschäftsstelle

    Baubeginn für das neue STUVA-Gebäude

    Im September 2017 haben die Bauarbeiten für das neue STUVA-Gebäude begonnen. Unmittelbar neben dem alten Firmengebäude entsteht ein moderner, großzügiger Neubau, der zukünftig viel mehr Platz für Mitarbeiter und Kunden bieten wird. Optimale Räumlichkeiten für die Aufgaben der STUVA von Morgen.

    STUVA-Tagung 2017 in Stuttgart

    Die STUVA-Tagung 2017 in Stuttgart war mit fast 3.500 Fachbesuchern die bislang größte. Auch die tagungsbegleitende STUVA-Expo hat mit über 7.000 m² Fläche und 202 ausstellenden Firmen einen neuen Rekord aufgestellt. 

  • 2014

    Dr.-Ing. Roland Leucker wird Geschäftsführer der STUVAtec GmbH

    Dr.-Ing. Roland Leucker wird im August 2014 zum alleinigen Geschäftsführer der STUVAtec GmbH bestellt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr.-Ing. Jörg Schreyer an, der die Geschäfte seit 1996 führte.

    Forum Injektionstechnik

    Die STUVA veranstaltet erstmals das Forum Injektionstechnik in Kooperation mit dem Bauverlag und dem Ingenieurbüro IBE-Ingenieure. Bei den Vorträgen und der Fachausstellung dreht sich alles um die sich rasant weiterentwickelnde Injektionstechnik.

  • 2010
    Prof. Günter Girnau

    Vergangenheit trifft Zukunft - Die STUVA wird 50 Jahre alt.

    Mit einer ganz besonderen Veranstaltung in der Düsseldorfer Tonhalle begeht die STUVA ihren 50. Geburtstag.  

  • 2008

    Dr.-Ing. Roland Leucker wird Geschäftsführer der STUVA e.V.

    Dr.-Ing. Roland Leucker übernimmt zum 01.01.2008 die Geschäftsführung des STUVA e. V. Ein Jahr zuvor war er bereits in die Geschäftsführung der STUVAtec GmbH berufen worden.

  • 2003
    Univ. Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler

    Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler wird Vorstandsvorsitzender der STUVA e.V.

    Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler wird Vorstandsvorsitzender der STUVA e.V.

  • 2001

    Beigeordneter Dipl.-Ing. Hubertus Oelmann wird Vorstandsvorsitzender der STUVA e.V.

     

     

"Zukunft ist etwas, das die meisten Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist!"

William Somerset Maugham

  • 1999

    Prof. Dr.-Ing. Walter Rodatz wird Vorstandsvorsitzender der STUVA e.V.

     

     

  • 1998

    STUVA-Geschäftsführer Alfred Haack wird Präsident der Internationalen Tunnelvereinigung

    Von 1998 bis 2001 war der damalige Geschäftsführer der STUVA, Prof. Alfred Haack, Präsident der International Tunnelling and Underground Space Association. In dieser Zeit hat er zur Entwicklung dieser internationalen Dachorganisation des Tunnelbaus maßgeblich beigetragen.

  • 1997

    STUVA-Preis erstmals verliehen

    1997 wurde auf der STUVA-Tagung erstmals der STUVA-Preis vergeben. Die STUVA hat diesen Preis gestiftet, um den Gedanken an die Nutzung des unterirdischen Raumes in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit zu fördern. Der Preis in Form einer Skulptur wird seit 1997 alle zwei Jahre im Rahmen einer STUVA-Tagung verliehen. Die Skulptur wurde speziell für diesen Zweck von einem namhaften Künstler geschaffen.

  • 1996

    Gründung der STUVAtec GmbH

    zur Bearbeitung von Aufträgen aus der freien Wirtschaft (nicht-ideeller Bereich). Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird der langjährige STUVA-Mitarbeiter Dr.-Ing. Jörg Schreyer berufen (bis 2014 als alleiniger Geschäftsführer tätig).

    Großversuch zum Verformungsverhalten der Tübbingröhre für die 4. Röhre Elbtunnel

    Mit Originalsegmenten der 4. Röhre Elbtunnel wurde in den Versuchshallen der STUVA das Verformungsverhalten des Tunnels überprüft. Die Überprüfung war nötig, da aufgrund der großen Anzahl an Tübbingfugen zur damaligen Zeit keine verlässliche rein rechnerische Aussage über die Stabilität der Röhre getroffen werden konnte. Zur Zeit ihrer Erstellung war die 4. Röhre des Elbtunnels der größte Unterwasser-Tübbing-Tunnel der Welt.

  • 1995

    Der langjährige STUVA-Mitarbeiter Dr.-Ing. Friedhelm Blennemann wird Geschäftsführer der STUVA e. V.

     

     

    STUVA organisiert ITA-Tagung in Kombination mit der STUVA-Tagung 1995

    In der ITA war die STUVA von Beginn an engagiert tätig und bei allen 43 bisherigen ITA-Tagungen (Stand 2017) mit mindestens einem Vortrag vertreten. 20 Jahre nach München hat die STUVA 1995 wiederum eine ITA-Tagung organisiert, und zwar in Stuttgart. Dieses Mal wurde die ITA-Tagung in Kombination mit der inzwischen immer bedeutender gewordenen STUVA-Tagung veranstaltet. Die Zusammenfassung beider Ereignisse resultierte in einer Zahl von nahezu 1.800 registrierten Teilnehmern aus insgesamt 36 Ländern. Gemessen an der Teilnehmerzahl war Stuttgart damit die mit Abstand größte und bedeutendste ITA-Tagung. Um der internationalen Besetzung hinsichtlich Teilnehmer und Referenten gerecht zu werden, war für diese Tagung eine dreisprachige Simultanübersetzung (Deutsch/Englisch/Französisch) organisiert.

  • 1993

    Inbetriebnahme der Rundlaufanlage

    Europaweit einzigartige Großversuchsanlage zur Prüfung von Fahrbahneinbauten in einem klimatisierbaren Raum (Temperaturen von -30 °C bis + 60 °C).

  • 1991

    Erweiterung des STUVA-Gebäudes

    durch Zukauf des Nachbargrundstücks mit einer dritten Halle (Versuchshalle III). Damit stehen insgesamt 2.000 m² Hallenfläche für Versuche zur Verfügung.

  • 1987

    Erweiterung des STUVA-Gebäudes

    um eine weitere Versuchshalle (Versuchshalle II) mit Spannboden für Versuche mit hohen Belastungen.

  • 1981

    STUVA-Vorstandsvorsitzender Günter Girnau wird Präsident der International Tunneling Association (ITA)

    Schon bei der Gründung der ITA 1974 in Oslo war der damalige STUVA-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Günter Girnau  in den ersten Vorstand der ITA gewählt worden. 1980 wurde er zum Präsidenten der ITA gewählt und hatte dieses Amt bis 1983 inne. So legte er den Grundstein für den nachfolgend starken Einfluss der STUVA auf die Entwicklung des DAUB im nationalen Bereich und der ITA im internationalen Bereich. Während Girnaus Präsidentschaft konnten acht neue Mitglieder für die ITA gewonnen werden. Bemerkenswert aus dieser Zeit ist die Durchführung eines ersten Workshops unter der Ägide der Vereinten Nationen zum Thema der Nutzung des unterirdischen Bauraums in den Entwicklungsländern sowie die Herausgabe eines ersten offiziellen Organs der ITA mit dem Titel "Advances in Tunnelling Technology  and Subsurface".

  • 1980

    Die Zeitschrift "tunnel" wird offizielles Organ der STUVA

    Als technische, praxisnahe Fachzeitschrift widmet tunnel sich der Bauausführung und Planung ebenso wie der Forschung, der technischen Ausrüstung, der Unterhaltung und der Sanierung unterirdischer Bauwerke. tunnel erscheint sechsmal im Jahr zweisprachig in Englisch und Deutsch, alle Beiträge werden in voller Länge sachkundig übersetzt und wiedergegeben. Die Zeitschrift wird international verbreitet. Als „Offizielles Organ der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V.“ (STUVA) Köln, ist der tunnel der IVW-Auflagenkontrolle angeschlossen. Die aktuelle Auflage beträgt derzeit 4.500 Exemplare.

  • 1977

    Dr.-Ing. Alfred Haack übernimmt die Geschäftsführung der STUVA

    Prof. Dr.-Ing. Günter Girnau legt sein Amt als Geschäftsführer nieder und wird Vorstandsvorsitzender. Nachfolger als Geschäftsführer wird Dr.-Ing. Alfred Haack.

    Umzug nach Köln

    Anfang 1977 erfolgte der Umzug der STUVA von Düsseldorf in ein neu errichtetes Bürogebäude mit angegliederter Versuchshalle (Versuchshalle I) im Kölner Gewerbegebiet Ossendorf.

  • 1975

    Erste ITA-Jahrestagung in München von STUVA organisiert

    Bereits Ende 1971 fanden auf Initiative der British Tunnelling Society erste Gespräche statt zur Bildung einer internationalen Tunnelbaugesellschaft. Deren Gründung unter dem Namen International Tunnelling Association (ITA) erfolgte am 24. und 25. April 1974 in Oslo unter der Beteiligung von 20 Ländern. Deutschland war hierbei vertreten durch Ministerialdirektor Dr.-Ing. Heribert Thul vom Bundesverkehrsministerium und Günter Girnau von der STUVA. Die Gründungssitzung war geprägt vom harten Ringen um Organisationsform, Inhalte und nicht zuletzt um die offiziellen Sprachen der ITA. Englisch und Französisch setzten sich schließlich durch. Wegen des fairen Verhaltens der deutschen Vertreter, wurde – für die Nichtberücksichtigung der deutschen Sprache – die erste Jahrestagung der ITA vom 27. bis 29. April 1975 einstimmig nach Deutschland vergeben. Sie fand in München statt und war organisiert von der STUVA. 

  • 1972

    Gründung des DAUB

    Die Beschlüsse der OECD-Konferenz von 1970 (siehe Chronik) führten bereits in den Jahren 1972 und 1973 zur Gründung nationaler Tunnelbauorganisationen in verschiedenen Ländern. Bis Ende 1972 waren derartige nationale Tunnelbaukomitees bereits in 13 Ländern etabliert, unter ihnen auch in Deutschland. Die konstituierende Sitzung des Deutschen Ausschuss für unterirdisches Bauen e. V. (DAUB) erfolgte am 13. Dezember 1972 in Bonn. Die STUVA, vertreten durch Privatdozent Dr.-Ing. Günter Girnau, war maßgeblich an der Bildung des DAUB beteiligt. Konsequenterweise wurde er dann auch als erster Geschäftsführer des DAUB gewählt und die Geschäftsstelle bei der STUVA errichtet, wo sie bis heute ihren Sitz hat. Die Eintragung des DAUB in das Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf erfolgte nach intensiven Beratungen zur Satzung und personellen Zusammensetzung am 29. Januar 1974.

  • 1969

    Prof. Dipl.-Ing. Otto Sill wird Vorstandsvorsitzender der STUVA

  • 1964

    STUVA-Buchreihe "Forschung + Praxis" wird gegründet

    1964 erscheint der erste Band der Buchreihe "Forschung + Praxis" mit den gedruckten Vorträgen der STUVA-Jahrestagung 1964. Bis heute sind 50 Bände zu den unterschiedlichsten Forschungsthemen der STUVA und zu den STUVA-Tagungen entstanden. Die Bände 1 bis 25 sind beim Verlag leider vergriffen, können jedoch bei der STUVA zum Teil noch bestellt oder eingesehen werden. 

  • 1963

    Dr.-Ing. Günter Girnau und Oberreg.Rat a. D. RA Hans-Günter Heym werden zu Geschäftsführern der STUVA berufen

    Jahresversammlung der STUVA 1963 in München

    Zwischen 1962 und 1969 fanden bei der STUVA Jahrestagungen statt, die seit 1971 bis heute alle zwei Jahre unter der einprägsamen Bezeichnung "STUVA-Tagung" stattfinden. Das Bild zeigt die Teilnehmer der Jahrestagung 1963. Knapp drei Jahre nach der Gründung der STUVA sind bereits 150 Teilnehmer zu verzeichnen. Die Entwicklung dieser Tagung ist gewaltig: Bei die jüngsten STUVA-Tagung im Dezember 2017 wurde mit knapp 3.500 Fachbesuchern weit mehr als das Zwanzigfache an Teilnehmern gezählt.

  • 1962

    Dr. jur. Paul Beyer wird Vorstandsvorsitzender

  • 1961

    Ideenwettbewerb "Unterirdisches Bauen"

    Als erste große Arbeit der neu gegründeten STUVA wurde der Ideenwettbewerb "Unterirdisches Bauen" ausgeschrieben. Er erhielt zu Ehren des Gründungsinitiators (siehe Vorgeschichte) den Untertitel "Schmitz-Scholl-Wettbewerb". An ihm beteiligten sich die führenden Tiefbaufachleute aus Behörden, Wirtschaft und Wissenschaft. Eine hochkarätige Jury (Bild unten) bewertete die Arbeiten, die im Ergebnis die vielfältigen Zukunftsperspektiven des Unterirdischen Bauens aufzeigten.

    Die STUVA wurde durch den Wettbewerb mit einem Schlag in Deutschland und sogar darüber hinaus bekannt.

  • 1960
    Schmitz-Scholl-Wettbewerb

    Gründung der STUVA in Düsseldorf

    Am 15. Juni 1960 wurde die STUVA gegründet. Erster Vorstandsvorsitzender (damals "Präsident") wurde der ehemalige Düsseldorfer Beigeordnete Dr.-Ing. Franz Schreier; erster Geschäftsführer Dipl.-Ing. Paul Zimmermann.

  • vor 1960
    Presse 1959

    Die Vorgeschichte

    In den zu Ende gehenden 1950er Jahren bewegten sich – ohne voneinander Kenntnis zu haben – an unterschiedlichen Orten mehrere Dinge aufeinander zu, die schließlich im Juni 1960 in eine gewisse STUVA einmünden sollten ...

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